
Sturz
aus der Ostwand
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Aus
der Abbruchkante auf der Ostseite sind auf rund 1200 m im
Winter 1995/96 etwa 1000 Kubikmeter Gestein ausgebrochen.
Die Abbruchstelle war (als heller Fleck im Gestein) von
Goldau aus gut zu sehen. Die abgebrochenen Felsmassen blieben
auf einer flachen Nagelfluhplatte unmittelbar am Fuss der
Wand liegen.
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Sturz
aus der Mittelrippe (im Hintergrund ferner die
helle Ausbruchstelle des Sturzes von 1995/96)
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Im
Winter 2003/04 sind aus der Mittelrippe auf rund 1200 m
ein paar hundert Kubikmeter Gestein abgebrochen. Obwohl
der Sturz in Richtung Westen erfolgte, ist er für «geübte
Augen» von Goldau zu sehen.
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Sturz
unterhalb des Gnipen-Kreuzes
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Im
Herbst 2002 sind in den Felsen unterhalb des Gnipenkreuzes
5'000-10'000 Kubikmeter Gestein ins Rutschen gekommen. Der
Schutt dieses Abbruchs blieb auf einer Länge von 250
m liegen und war von Goldau aus gut zu sehen. Dies war der
spektakulärste Sturz der in den letzen Jahren am Rossberg
zu sehen und hören war.
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Die
Erosion am Rossberg ist ein natürlicher Prozess, der auch
künftig fortschreiten wird. Kleinere Abbrüche werden
sich deshalb mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren wiederholt
ereignen.
Die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren grossen Bergsturz,
der bis ins Tal vordringen könnte, ist in naher Zukunft relativ
klein. Geologisch betrachtet kann allerdings in Zeiträumen
von einigen Jahrhunderten bis Jahrtausenden durchaus wieder ein
grosser Bergsturz am Rossberg auftreten.
Weiterführende Literatur:
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Der
Goldauer Bergsturz
(Text im PDF-Format mit Literaturhinweisen) |