| Der
Fundort der fossilen Bäume liegt an einer schwer zugänglichen
Stelle in der Abbruchwand im oberen Bergsturzgebiet. Die Herstellung
des Abdruckes erwies sich deshalb als schwierig und bedurfte technisch
aufwändiger Vorarbeiten. Um im Gelände sicher arbeiten
zu können wurde in der Felswand eine Plattform eingerichtet,
die mit einer Transportseilbahn vom Gnipen her erreicht werden konnte.

Arbeitsplattform
in der Felswand mit Seilbahn
Zur Herstellung des Abdruckes konnte der für derartige Arbeiten
spezialisierte Präparator Urs Oberli aus St. Gallen gewonnen
werden, der unter wissenschaftlicher Leitung des Paläontologen
Dr. Heinz Furrer den Abdruck im Bergsturzgelände angefertigt
und die Reproduktion erstellt hat.

Der
fossile Baum
wird mit Silikon überdeckt
|
|

Fixierte
Negativform wird vom Baum abgelöst
|
Um
den Abdruck anfertigen zu können musste der Baumstrunk mit
seinem Wurzelwerk zuerst freigelegt werden. Anschliessend wurde
auf dem Baum in mehreren Arbeitsgängen eine Silikonmasse
aufgetragen. Die Silikonmasse vermag selbst kleinste Strukturen
wiederzugeben. Diese Silikonschicht wurde später mit einem
Jutegewebe armiert und mit einer Polyestermasse fixiert und anschliessend
vom Baum wieder abgezogen. Die Polyester-Stützform gewährleistete,
dass der Abdruck nach dem Transport in die Werkstatt wieder in
die ursprüngliche Form gebracht werden konnte. Anhand dieser
Negativform hat dann der Präparator Urs Oberli die originalgetreue
Reproduktion des Baumes angefertigt.
Zurück zum fertigen Abdruck> Vorherige
Seite
|