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Die vor rund 25 Mio. Jahren im Alpenvorland abgelagerten Sedimentschichten
(vgl. > Geologie) haben sich in den
folgenden Jahrmillionen zu jenen harten Gesteinen verfestigt, die
wir heute am Rossberg vorfinden. Diese Gesteine wurden in der letzten
Phase der Alpenfaltung in die Gebirgsbildung mit einbezogen. Die
Felslagen wurden dabei schräggestellt und zu den uns heute
bekannten Molassebergzügen Rossberg und Rigi emporgehoben.
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Neben
dem Aufbau der Gesteine liegt ein weiterer Schlüssel
zur Entstehung des Bergsturzes bei den Eiszeiten. Ein
Seitenarm des Reuss-Gletschers hatte das Tal ausgeweitet
und dabei die unteren Teile der schräg gestellten
Gesteinsschichten abgetragen. Die höher gelegenen
Schichten blieben so ohne stützenden Fuss stehen. |

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Ohne
das Widerlager der unteren Schichten wurden die oberen
Felspartien nur noch durch Reibung am Hang gehalten.
Im Laufe der Jahre bildeten sich in den Gesteinen Klüfte,
durch die Wasser in die darunter liegenden Mergelschichten
eindringen konnte und den Mergel allmählich aufzuweichen
begann.
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Nach
einiger Zeit wurde die
Mergelschicht derart weich, dass sie wie eine Rutschbahn
für die darüber liegenden Gesteinsschichten
war. Schliesslich rutschen in einer regenreichen Periode
die Felsmassen ab und stürzen als Bergsturz ins Tal.
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Der Goldauer Bergsturz ist am Rossberghang kein Einzelereigniss.
Es sind mindestens 2 weitere grosse Bergstürze bekannt (Oberarther
Bergsturz und Röthener
Bergsturz) die auf das gleiche Zusammenspiel von allmählicher
Erosion und anschliessendem Abgleiten der Felsmassen auf einer Mergelschicht
zurückzuführen sind.
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Weiterführende
Literatur:
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Der
Goldauer Bergsturz (Text
im PDF-Format mit Literaturhinweisen) |
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