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An der Abrisswand des Goldauer Bergsturzes lässt sich eine
auffallende Bänderung und Schichtung der Gesteine beobachten.
Dicke, bis 30 Meter hohe, schwer verwitterbare Nagelfluhschichten
wechseln mit wenige Meter dicken und leichter verwitterbaren Sandstein-
und Mergellagen ab. Schaut man sich die Nagelfluh
aus nächster Nähe an, sehen wir, dass sie sich aus vielen
runden Bachsteinen zusammensetzt. Dies gibt uns den entscheidenden
Hinweis auf ihre Entstehung.
Die
Gesteine, die diese Felswand aufbauen, wurden vor rund 25 Mio. Jahren
als Geschiebe aus den im Aufbau begriffenen Alpen auf einem flachen
Schuttfächer abgelagert und später verfestigt. Dabei entstand
aus grobem Bachgeröll und Kiesfrachten die Nagelfluh. Sande
verfestigten sich zu Sandstein und aus feinem Schlamm wurde Mergel.
In diesen Geschiebelagen wurden auch jene pflanzlichen und tierischen
Reste und Spuren eingelagert, die wir heute als Fossilien
wiederfinden können.

Der Geologe Ivan Stössel hat nach einer Idee von Beat Keller
die obige Zeichnung angefertigt, welche uns die Entstehung der Gesteine
des Rossberges zeigt. Die seitliche Verlagerung der Flussarme auf
der Überschwemmungsebene hinterlässt dabei die sich wiederholende
Sedimentfolge Nagelfluh-Sandstein-Mergel. In dieser charakteristischen
Schichtfolge liegt denn schliesslich auch einer der Schlüssel
für den späteren Bergsturz.
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Weiterführende
Literatur:
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Der
Goldauer Bergsturz (Text
im PDF-Format mit Literaturhinweisen) |
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