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Ein
paar Pflanzen |
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Im
Gebiet des Goldauer Bersturzes wurden bisher rund 700 verschiedene
Blütenpflanzen, Farne und Moose beobachtet, wobei insbesondere
bei den Moosen noch nicht alle Arten erfasst sind. Da der Platz
auf dieser Seite nicht ausreicht alle diese Arten vorzustellen,
sind hier stellvertretend 6 typische Arten abgebildet, die alle
sehr charakteristisch für das Goldauer Bergsturzgebiet sind
und die vor allem im grasreichen, lichtreichen Föhrenwald im
mittleren und oberen Bergsturzhang vorkommen.
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Farbtupfer
im Gras
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Wohl
die attraktivste Pflanze |

Ein
robuster Strauch |
| Fast
etwas untypisch für Bergsturzgebiete sind die vielen Orchideen
die hier vorkommen. Der Grund für den Orchideenreichtum liegt
einerseits am jungen Alter des Standortes und andererseits in den
tonreichen, welchselfeuchten Böden.
Ein
gemeinsames Merkmal vieler Bergsturzgebiete ist, dass sie reich
an spezialisierten Pflanzen sind, die auf Fels und Blockstandorten
wachsen. Unter diesen finden sich diverse Gräser und Seggen,
die auch im ganzen Gebiet des Goldauer Bersturzes sehr stark vertreten
sind. Daneben stocken vor allem im oberen Bergsturzgebiet robuste
Holzgewächse, denen der extreme Standort nichts auszumachen
scheint.
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Ein
Besiedler auf nacktem Fels
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Das
charakteristische Gras vieler Bergsturzgebiete |

Versteckspiel
auf Nagelfluhoberfläche |
| Die
oben abgebildeten Arten scheinen auf der nackten Nagelfluhoberfläche
ohne Bodensubstrat zu wachsen. Sie widerstehen der direkten Besonnung
und der grossen Sommertrockenheit scheinbar problemlos. Die Nagelfluhoberfläche
hat aufgrund ihres Aufbaues aus zusammengekitteten Geröllkomponenten
oft kleinste Ritzen und Spalten in die Wurzeln von Pflanzen vordringen
können. Eine andere Strategie ist, dass die Pflanze das Wasser
aus regenreichen Zeiten speichert z.B. in spezialisierten verdickten
Blättern. |
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