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Zeit nach den Niedergang des Bergsturzes hatte der Zürcher
Landschaftsmaler und Kupferstecher Johann Heinrich Meyer (1755-1829)
die Gegend von Goldau besucht und eine Zeichnung des Bergsturzgeländes
angefertigt. Überwältigt vom Anblick des Trümmerfeldes
meinte er damals, dieses ehemals so blühende Tal würde
nun für Jahrhunderte in eine unwirthbare Steinwüste verwandelt
bleiben...

Der
oberste Teil des Abbruchgebietes (1500 m)
Heute sieht man die von J. H. Meyer gemachte Aussage durchaus in
einem etwas anderen Licht. Denn in den letzten 200 Jahren hat eine
bemerkenswerte Rückeroberung des Schuttgeländes durch
die Natur stattgefunden und heute treffen wir im Bergsturzgelände
manche bemerkenswerte und artenreiche Vegetationsform an. Darüberhinaus
gibt es im Alpenraum kaum eine Handvoll vergleichbarer Orte, wo
man die Neubesiedlung eines frisch geschaffenen, nur von Bergsturzmaterial
überdeckten Standortes derart «nah» mitverfolgen
kann.
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